Mit dem richtigen Triathlon Training zum Sieg
Triathlon Training besteht nicht nur aus dem Ausdauertraining der drei Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Für den erfolgreichen Ironman sind perfekte Ernährung und der mentale Aspekt ebenso wichtig.
Wenn Athleten in der Hochphase ihres Trainings stehen, dann brauchen sie sich nach einer Trainingseinheit für den Rest des Tages eigentlich nichts mehr vorzunehmen: Sozusagen zum Aufwärmen schwimmen sie erst einmal 3,8 Kilometer, um sich sofort danach für 180 Kilometer aufs Rad zu schwingen. Und weil das den Aufwand nicht gelohnt hätte, laufen sie danach noch die Marathon-Distanz von 42 Kilometern. Im Winter kann die Trainingszeit wenige Stunden in der Woche betragen, aber in der Saison erhöht sie sich auf fünf bis sechs – und manchmal sogar neun Stunden – täglich. Dabei braucht jeder Triathlet sein persönliches Triathlon Training. Das beginnt schon im Winter mit einer Leistungsdiagnostik, damit er weiß, woran er in erster Linie arbeiten muss. Und ohne einen medizinischen Berater geht da nichts – schließlich möchte man die Wettkämpfe auch überleben. Und wenn die Saison erst einmal begonnen hat, gilt es vor allem Erkältungen und grippale Infekte zu vermeiden. Denn bis man sich von diesen Hemmschuhen wieder erholt hat, hat der eine oder andere Wettkampf schon ohne die eigene Teilnahme stattgefunden.
Und was muss ein Ironman essen, wenn er nicht vom Fleisch bzw. vom Rad fallen will? Allein die Kalorienzahlen treiben jedem Sportler einer moderateren Disziplin - und den Nichtsportlern sowieso – die Tränen in die Augen: Bekommen wir schon ein schlechtes Gewissen nach dem Verzehr eines Pizzastücks, muss ein Athlet im Triathlon Training kurz vor einem Wettkampf das ganze Pizzablech konsumieren, um ausreichend Energie in Form von Kohlenhydraten zu sich zu nehmen – was ungefähr 4.000 Kilokalorien entspricht. Dazu kommt die individuelle Mischung aus Vitaminen, Mineralien und Vitalstoffen, und vor allem ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist bei diesem Leistungssport überlebenswichtig. Forscher der Universität Bayreuth haben ermittelt, dass ein Athlet unglaubliche elf Liter Flüssigkeit allein während eines Wettkampfes verliert!
Und einen weiteren Aspekt gilt es, besonders zu trainieren: den mentalen Faktor im Triathlon Training. Für diesen Bereich ist ein psychologischer Coach unerlässlich. Denn was nützt der optimal trainierte und ernährte Körper, wenn der Geist während des Wettkampfs nicht mitzieht. Die richtige Mischung von Motivation, Zuversicht und nicht zuletzt das Ausblenden „schädlicher“ Gedanken entscheidet über den Wettkampfverlauf.
Das Mekka aller Triathleten ist nach wie vor Hawaii, wo jedes Jahr die Ironman World Championship stattfinden.