Multimedia Computer als Zentrum des digitalen Alltags
Der Multimedia Computer bildet in vielen Haushalten das Zentrum des digitalen Alltags und verwaltet Bilder, Videosequenzen sowie Musik und liefert als Kommunikationszentrale auch Radio und TV Sendungen über das Internet.
Ursprünglich zur Addition von Zahlen erdacht, entwickelt sich der Heimcomputer immer mehr zum multimedialen Zentrum in vielen Haushalten. Wie alle Gebrauchsobjekte des täglichen Lebens hat auch der Personal Computer oder kurz PC seit seinem Einzug in die Haushalte eine stetige Entwicklung mitgemacht, die Hand in Hand mit den fortschreitenden technologischen Veränderungen einhergeht. Am Anfang der Reise - weg aus den Rechenzentren der Großkonzerne - ersetzte der PC die Schreibmaschine in vielen Haushalten und sorgte für einen Siegeszug von Text- und Bildbearbeitungsprogrammen. Bunte Einladungen mit allerlei Textauszeichnungen und Bildchen waren die Folge.
Die Verbreitung des Internets, die Kommunikation per E-Mail und die Recherche von Informationen unterstützte die Verbreitung des Computers Ende der 90er Jahre weiterhin positiv. Nahtlos folgten Anwendungen wie Bildbearbeitung und -archivierung, Videoschnitt und Musikproduktion und bedingten, dass die Anforderungen an den PC stetig wuchsen.
Die Hersteller tragen diesen Trends Rechnung, indem sie schnellere, leistungsstärkere Prozessoren entwickeln, die heutzutage auch besonders energiesparend sein müssen. Kam zu Beginn der 90er Jahre ein PC noch mit 4 MB Arbeitsspeicher und einer 40 MB großen Festplatte zur Speicherung des Betriebssystems und einiger Textdateien aus, so möchte man dies heute angesichts handelsüblicher Multimedia-Boliden kaum noch glauben.
Ein moderner Multimedia Computer verfügt über mindestens 2 GB Arbeitsspeicher und eine 200 GB große Festplatte sowie eine hochleistungsfähige Grafikkarte, die ihrerseits mit eigenem Speicher und Prozessor ausgestattet ist. Statt eines Disketten-Laufwerks finden sich jetzt optische CD/DVD Laufwerke, die das Abspielen von Filmen und das Erstellen eigener Datenträger erlauben. Auch soundtechnisch hat sich einiges getan – piepste es früher noch kleinlaut aus den grauen Kisten, so lässt sich heutzutage dank mächtiger Audiokarten der Sound eines Kinosaals akustisch nachbilden.
Mittlerweile vereint der Multimedia Computer alle multimedialen Endgeräte in sich und ist dabei auf gutem Weg, das Fernsehgerät zu ersetzen. Video- oder TV-Inhalte werden dank schneller Datenleitungen aus dem Internet geladen und auf großflächigen PC Bildschirmen angezeigt. In vielen Haushalten ist der Computer bereits als Stereo-Anlage, TV-Gerät, Videorekorder, Radio und Spielekonsole im Einsatz und bildet eine zentrale Station im Mix der modernen digitalen Medienwelt.